Sonntag, 26. August 2012

Without you (song)


                                                                                                                                              01.07.2012
I hoped that this moment
Would never come true
Where I feel so needless
Without you
For you it seems perfect
But it doesn’t for me
Don’t let it trouble you
I just want you to see

I’m breaking down, out of blood
Out of love, out of faith, without a doubt
You won’t come back, back to me
To save my smile, erase my fears, to stay with me

I don’t want to admit
That I am not sure
If everything I’ve done
Was worth it
I admit my mistakes
I’ll stumble and fall
But I wrote down these words
I want you to know

If I could give you one thing
In my life
I would give you the ability
To see yourself through my eyes
Only then would you realize
How special you are
How important you are
To me

But there’s still something I won’t let go
 There are still some memories, that me show
Which lights I have to follow
To satisfy this sorrow
Maybe you cannot see
What you mean to me
 The sun wouldn’t stop, she would still hike her miles
Never regret something that once made you smile

I don’t want this moment
To ever end
Where I’ve got the courage
To say
I still love you…

1 Kommentar:

Madam Ding-Dong hat gesagt…

Stille.

Ein Herzschlag.

Melancholische Klaviernoten.

Das penetrante Ticken der High-Hat im Kopf und das dumpfe Klopfen der Base-Drum im Brustkorb.



So sitze ich hier auf dem Bett und frage mich was ich hier überhaupt tue. Ohne Konzept, mit tausend Gedanken im Kopf und einem zweidimensionalem Bildschirm vor mir, der ja doch nicht das, was mich der Tage bewegt im vollen Ausmaß auffassen kann. Eigentlich kann nichts meine Situation so gut ausdrücken, wie diese Melodie. Aufkeimende Hoffnung, tiefste Trauer, Verzweiflung.. doch bevor ich alles vorwegnehme, die Story.



Es war einmal ein Mädchen aus der Stadt, das war schon ziemlich cool. Sie wusste was sie will und wusste wie sie es bekam. Sie wusste um ihre Ziele, Träume und um die Liebe, auch wenn diese nie unbedingt ihr Freund war. Sie wusste sie zu umgehen und das Leben leicht zu nehmen. Und dann sah sie an einem fernen Ort einen Jungen im Zwielicht unter einer Laterne sitzen, und mit sitzen meine ich abgammeln wie mehrfach ausgekotzt. Und dieser Junge mit dem schwarzen Haar und den geheimnisvollen, dunklen Augen ... war überhaupt nicht ihr Typ. Sie konnte ihn nicht leiden, weil er ein frecher Blödmann war. Sie mochten sich die meiste Zeit nicht sonderlich leiden und wenn sie miteinander Sprachen, dann fiel meist die ein oder andere Beleidigung. Und so ging die Woche vorüber und sie fuhr wieder heim, musste jedoch wehmütig feststellen, dass sie diesen Volltrottel, so trottelig er auch war, vermisste.

Es kam wie es immer kommt und sie wurden ein Paar. Aber die unendliche Weite, die zwischen ihrer beiden Königreiche lag, war ein großes Problem (hierbei sei angemerkt, dass IHR Königreich tausend mal cooler ist). Auch andere Hindernisse häuften sich und man ging fortan getrennte Wege, er wollte es so. Wie zuvor angemerkt, er war ein Trottel und wusste nicht, was er tolles aufgab. Aber das konnte nicht immer so bleiben, auch ein Trottel findet ihrgendwann zu Einsicht. Aber es war zu spät, so dachte er. Man kann also sagen, dass das tolle Mädchen gewissermaßen zum Trottel wurde und die beiden Trottel zusammen ein glückliches Trottelkönigreich gründeten, welches vom Hofstab mit Argwohn beäugt wurde. Aber was sollten sie schon tun? Was einst ward Eins, das werde sich binden.

Und so war es an der Zeit, über die Zukunft nachzudenken. Der Junge wurde sich seiner Berufung immer mehr bewusst, er wollte sich aufmachen seinem Land zu dienen. Er trennte sich von seiner Herzdame, um künftig einen neuen Weg einzuschlagen, der gleichsam tolldreist und gefährlich ist. Und sie? Sie schreibt ein Märchen nieder, in der Hoffnung ihre Leser darüber hinweg zu täuschen, dass Märchen immer ein Happy End haben.

Denn was nützt einem die Liebe der Welt, wenn man nicht den Mut hat, sich seinen Problemen zu stellen. Wenn man sich bei Stress von allen Lasten und allen Menschen, die einem wichtig sind, befreien will, um wieder Atmen zu können.

Und was nützt einem das Vertrauen der Welt, wenn sie von dem Menschen, den man liebt, wegen mangelndem Mut zerstört wird.

Und was nützt einem die Hoffnung der Welt, wenn man immer wieder enttäuscht wird von der Ablehnung, die doch nur auf die Angst des anderen zurückzuführen ist.

Und was nützt einem die Geduld der Welt, wenn sich die Dinge immer wieder im Kreis drehen.

Stillstand.

Ein Herzschlag.

Der Song auf repeat.



Das Gefühl nicht alles getan zu haben, nicht alles gesehen zu haben, nicht alles gewusst zu haben, um das Äußerste zu verhindern. All das treibt das Mädchen dazu, um ihn zu kämpfen. Und dann wird sich zeigen wem die Krone gebührt. Denn dieser Trottel von einem Jungen, ist für das Mädchen, wenn vielleicht auch nur für dies eine, ein Prinz.